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Der Telekom-Anschluss der Zukunft: Der IP-basierte Anschluss

Der Telekom-Anschluss der Zukunft: Der IP-basierte Anschluss

Angefangen hat alles vor rund 169 Jahren. 1844 hat Herr Morse einen elektronischen Schreibtelegraphen erfunden, der die Telegraphie weltweit salonfähig machte. 1861 erfand dann unser allseits geschätzter Philip Reis das Telephon, welches wiederum Alexander Graham Bell 1876 alltagstauglich machte und sich patentieren ließ. Nur ein Jahr später fand bereits das erste Telefongespräch mit einem Apparat von Bell in Deutschland statt.

Lange Zeit war der sogenannte Standard-Anschluss (auch Analog-Anschluss genannt) dominierend. Hierzu werden die Telefonleitungen unter- und oberirdisch (als Erd- oder Luftkabel) verlegt. Ein Gespräch bzw. der Schall des Gesprochenen wird in elektrische Signale umgewandelt und beim anderen Teilnehmer als Schallwelle wiedergegeben. Mit der Erfindung des Internets kam allerdings auch eine zweite Möglichkeit des Telefonierens hinzu: Voice over IP (VoIP) – bei der Telekom nennen wir es den IP-basierten Anschluss. Während der Standard-Anschluss auf elektrischer Basis funktioniert, wird beim IP-basierten Anschluss das Gesprochene digitalisiert. Hierbei wird bei einem Gespräch der Ton in nahezu Echtzeit in Dateien umgewandelt und in Daten-Paketen via Internet zum anderen Teilnehmer transportiert.

Der IP-basierte Anschluss der Telekom funktioniert für den Nutzer genauso wie der Standard-Anschluss auch: Telefon abheben, mit Gesprächsteilnehmer sprechen und Telefon wieder auflegen. Auch ist es egal, ob der IP-basierte Anschluss nun einen weiteren Anschluss auf VoIP-basis anruft oder einen Standard-Anschluss. Nur bei der Verkabelung ändert sich ein kleines Detail, denn anstatt wie bisher das Telefonkabel in den NTBA zu stecken, wird das Kabel direkt mit dem Router verbunden. Übrigens ist der Router mit dem Internet dauerhaft verbunden und gewährleistet so die ständige Bereitschaft für die Telefonie.

Der IP-basierte Anschluss ist ein Anschluss der neuesten Generation bzw. der Anschluss der Zukunft. Nach und nach werden alle Anschlüsse der Telekom auf IP umgestellt und einige Tarife sind bereits nur noch als IP-Anschluss erhältlich.

Qualität

Viele Jahre war der IP-basierte Anschluss verpönt, da zum Teil die Sprachqualität darunter gelitten haben soll. Auch tauchte diesbzgl. immer wieder die Frage auf, was passiert, wenn das Internet ausfallen würde? Doch kommt Zeit, kommt Rat. Das Internet fällt mittlerweile so selten aus, das man getrost mit einem IP-basierten Anschluss telefonieren kann und die Sprachqualität ist schon lange kein Argument mehr dagegen, sondern eher dafür. So sind, wenn beide Teilnehmer über entsprechende Telefone und einen IP-basierten Anschluss verfügen, Gespräche in HD Voice-Qualität möglich. Ja, HD gibt es nämlich nicht nur beim Fernsehen, sondern ist auch ein neuer Sprachstandard der Telekom.

Des Weiteren ist es überhaupt kein Problem gleichzeitig zu telefonieren und im Internet zu surfen. Generell geht die Telefonie immer vor, so sind auch zwei Gespräche auf zwei Leitungen parallel möglich.

Gleicher Preis – Mehr Leistung

Der IP-basierte Anschluss der Telekom bringt alle Leistungen eines Universal-Anschlusses (ISDN) mit, kostet aber monatlich nur genauso viel wie ein Standard-Anschluss. Dem Nutzer stehen bis zu 10 Rufnummern zur Verfügung, viele Einstellungen, wie z.B. Sperrung von 0900er Nummer oder Telefoneinstellungen, lassen sich direkt über das Kundencenter vornehmen, mit der HomeTalk App verbindet sich das Smartphone mit dem Router und wird so zu einem zweiten Telefon zu Hause mein persönlicher Favorit, dass Nachrichten auf der Telekom Sprachbox als mp3 per E-Mail an mich versandt werden, sind nur einige der Vorteile.

Passender Router: Speedport W 723V und Speedport W 921V

Nicht jeder Router ist für den IP-basierten Anschluss geeignet. Gegebenfalls muss der bisherige auch gegen einen neuen ausgetauscht werden. Die Telekom bietet für den IP-basierten Anschluss den Speedport W 723V und den Speedport W 921V an. Beide Geräte sind zur monatlichen Miete im sogenannten Endgeräte-Servicepaket verfügbar. Der Vorteil bei der Miete liegt darin, dass beim Austausch gegen ein neuereres Modell oder bei Defekt die Miete wie gewohnt weiter läuft und das Gerät nicht neu gekauft werden muss.

Vorraussetzungen für den IP-basierten Anschluss der Telekom

Um eine ausreichende Qualität der Telefongespräche zu gewährleisten, kann ein IP-basierter Anschluss erst bei einer Bandbreite von mind. DSL 3.000 gebucht werden.

Achtung bei Alarmanlagen, Hausnotrufen und EC-Cash-Geräten

Nutzer von Alarmanlagen, Hausnotrufen und EC-Cash-Geräten sollten sich vor einer Umstellung auf IP darüber informieren, ob die jeweiligen Geräte auch mit der neuen Technik laufen. Im Zweifelsfall empfehle ich einen Anruf beim Hersteller, ob die Geräte auf die IP-basierte Technik umgestellt werden können, und falls nicht, welche Alternativen es gibt.

Quelle: www.telekom.de

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