Mobiles Internet: Intensivnutzer kommen mit 500-Megabyte-Flatrate nicht aus

Mobiles Internet: Intensivnutzer kommen mit 500-Megabyte-Flatrate nicht aus

Für die Smartphone-Nutzung keine reine Daten-Flatrate wählen

(PresseBox) Göttingen, 26.04.2012, Während die Einen erste Erfahrungen mit dem mobilen Internet sammeln, gehört für Andere das Surfen mit dem Smartphone bereits zum Alltag. Mit steigender Nutzungsdauer wachsen dann oft auch die Ansprüche und die benötigten Datenmengen. YouTube-Videos, Angebote wie die „Tagesschau in 100 Sekunden“ oder Web-Radio gehören dann mitunter zum Standard-Programm.

Da solche Dienste größere Datenmengen verursachen als das reine Surfen auf Webseiten, erfordern sie bei regelmäßiger Nutzung eine umfangreiche Datenflatrate. „Für Vielsurfer gibt es ab 10 bis 15 Euro im Monat Datenoptionen, die erst ab einem Gigabyte in der Geschwindigkeit gedrosselt werden. Bei der Tarifwahl sollte man darauf achten, dass mit der SIM-Karte auch telefoniert werden kann. Denn einige dieser größeren Flatrates sind nur für das Surfen mit Netbook oder Tablet gedacht“, sagt Rafaela Möhl vom Onlinemagazin www.teltarif.de.

Doch auch bei einer geringeren Nutzung lohnt sich auf Grund der niedrigen Grundgebühren eine Flatrate – zumal die Nutzung im Laufe der Zeit tendenziell steigt. „Wer das mobile Internet in erster Linie zum herkömmlichen Surfen, E-Mailen und Chatten benötigt, kommt mit 500 Megabyte im Monat gut zurecht“, so Möhl. Entsprechende Tarife sind ab 8 Euro im Monat zu haben. Sie kosten damit kaum mehr als solche, die bereits nach 200 oder 300 Megabyte in der Geschwindigkeit reduziert werden. Daher kann man auch gleich auf die größere Variante zurückgreifen.

Allerdings sollte man neben dem Preis auch berücksichtigen, dass nicht jedes Mobilfunknetz an jedem Ort gleich gut für das mobile Surfen ausgebaut ist. Es ist daher sinnvoll, sich einmal bei Bekannten oder Freunden nach deren Erfahrungen an den hauptsächlichen Nutzungsorten zu erkundigen oder die Qualität mit einer geliehenen Karte zu testen.

Weiterhin gilt es bei der Tarifwahl auch die Minuten- und SMS-Preise im Blick zu haben.

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