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Die fünf häufigsten Fragen zu iCracked in Deutschland: iTechs auf Achse

Seit März 2015 ist der Vor-Ort-Reparaturservice iCracked auch in Deutschland präsent. Pawel Majak, Deutschland-Geschäftsführer von iCracked, steht Rede und Antwort auf die fünf häufigsten Fragen zu dem Start-Up aus Silicon Valley.

Pawel Majak
Pawel Majak ist Country Director Deutschland bei iCracked und verantwortlich für den Auf- und Ausbau des Unternehmens auf dem deutschen Markt.
Zuvor war Pawel Majak als Head of Operations bei Airbnb für die Entwicklung in Zentral- und Osteuropa zuständig. Mit seiner langjährigen Expertise im Aufbau von Unternehmen, deren Internationalisierung und Marketing-Ausrichtung, wird er die Expansion von iCracked in Deutschland und Europa vorantreiben.
Schon zu Uni-Zeiten reparierte AJ Forsythe die Smartphones von Freunden und Bekannten. Damals erkannte er, wie groß der Bedarf an diesem Service ist. Zusammen mit seinem Freund Anthony Martin gründete er deshalb 2010 iCracked. Das Unternehmen ist mittlerweile der größte Vermittler für effiziente Reparaturen von Smartphones und Tablets. Über 2.300 zertifizierte und geschulte Techniker, sogenannte iTechs, erledigen die Reparaturen direkt vor Ort beim Kunden – egal ob im Café, zuhause oder im Büro.

1. Was ist das Business Model von iCracked?
Das Business Model von iCracked basiert vornehmlich auf dem Verkauf der Ersatzteile. Wir sorgen dafür, dass die iTechs hochwertige Ersatzteile verwenden und geben darauf auch eine lebenslange Garantie. Außerdem statten wir sie mit einem speziellen Werkzeugkoffer als Startkit aus, daran verdienen wir aber kein Geld, wir decken nur unsere Kosten. Gleichzeitig unterstützen wir unsere Partner dabei, sich als iTechs ein eigenes Business aufzubauen. Wir bieten neben den Schulungen und der Zertifizierung einen umfassenden Support bei der Erstellung des Marketingmaterials und dem Aufbau einer eigenen Online-Präsenz, wie Website und Faceboo-Auftritt.

2. Wie viele iTechs gibt es mittlerweile in Deutschland? Wo seid ihr überall vertreten und was ist das Ziel bis Jahresende?
Momentan arbeiten wir in Deutschland mit ca. 70 iTechs, also zertifizierten Technikern, zusammen. Weltweit sind es über 2.300 Personen. Wir haben mit großen und dann mittelgroßen Städten angefangen, konzentrieren uns inzwischen auf Kleinstädte. Jeden Monat erhalten wir Hunderte Bewerbungen, sind jedoch vorsichtig in unserer Auswahl und wachsen dementsprechend. Eine endgültige Zahl für das Jahresende gibt es nicht, vielmehr ist es unser Ziel, überall einen iTech präsent zu haben, wo unsere Dienste nachgefragt werden. Eine absolute Zahl zu nennen wäre daher nicht zielführend, da zum Beispiel nicht alle iTechs gleich verfügbar sind. Wir haben iTechs, die arbeiten am Wochenende, andere Vollzeit, andere als Nebenjob und in vielen anderen Modellen.

iTech repariert vor Ort ein mitgebrachtes iPhone mit zerbrochenem Display
Bis Ende 2015 sollen ca. 150 iTechs in Deutschland vertreten sein. Hier repariert ein iTech vor Ort ein mitgebrachtes iPhone mit gebrochenem Display.
3. Was passiert mit der Hersteller-Garantie, wenn ich mein Smartphone bei einem iTech reparieren lasse?
Die Serviceleistungen von iCracked können die Herstellergarantien für das Mobilgerät ungültig werden lassen. Wir können im Fall der Ungültigkeit der Herstellergarantien keine Verantwortung oder Garantien übernehmen. An deren Stelle tritt jedoch die lebenslange Garantie, die wir auf die reparierten Teile geben. Außerdem bemühen wir uns, nach eigenem Ermessen, eine eigene Garantie auf Teile oder erbrachte Leistungen anzubieten.

4. Was kostet eine Reparatur bei iCracked?
Die iTechs können ihre Preise selbst bestimmen, schließlich ist es ihr Geschäft. Sie bekommen von uns aber natürlich Preisempfehlungen. Die liegen bei einem Bildschirmersatz für ein iPhone 6 bei 145 EUR, bei einem iPhone 5 bei 90 EUR.

5. Plant iCracked, in Zukunft neben Apple- und Samsung-Modellen weitere Modelle in sein Programm aufzunehmen?
Sollte es genug Nachfragen für diese Modelle geben, würden wir sie auch in unser Portfolio aufnehmen. Momentan ist das jedoch nicht der Fall; außer den beiden „Platzhirschen“ Apple und Samsung erhalten wir so gut wie keine Anfragen.

Quelle: E-Mail

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